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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Link zur Startseite)


Unverträgliche Stoffe in Kosmetik und Pflegeprodukten

Was ist Allergie, was ist Irritation?

Zum Glück deutet nicht jedes Röten, Jucken, Brennen oder Spannen der Haut sofort auf eine Allergie hin. Oft wird Kosmetik nur deshalb nicht vertragen, weil sie die falsche für einen bestimmten Hauttyp ist. So kann zum Beispiel eine fette Haut auf eine gehaltvolle Creme mit Pickeln reagieren oder eine trockene Haut durch entfettende Substanzen schuppig werden. Eine Irritation entsteht ohne Beteiligung des Immunsystems und kann schon beim ersten Kontakt auftreten, da keine Sensibilisierung stattfinden muss. Da aber die Unterscheidung zwischen Allergie und Irritation oft schwierig ist – in beiden Fällen ist die Haut gerötet und kann Jucken – ist oft der Allergietest (Epikutantest) erforderlich, um eine Allergie auszuschließen.




"Rinse-Off" und "Leave-On": Auch die Anwendung von Pflegeprodukten entscheidet über eine mögliche Sensibilisierung

Ob ein Pflegeprodukt sensibilisierend wirkt, hängt nicht nur von den Inhaltstoffen ab, sondern auch von der Art und Dauer der Anwendung. Die Einwirkzeit wird bei Tests der Hautverträglichkeit berücksichtigt. Einige Produkte werden sofort nach der Anwendung abgewaschen ("Rinse-Off"), andere sollen länger auf der Haut verbleiben und dort wirken ("Leave-On").

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Mögliche Allergene in Kosmetika und Pflegeprodukten

Duftstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Grund- und Hilfsstoffe: Viele Bestandteile von Kosmetik- und Pflegeprodukten können Unverträglichkeiten oder Allergien auslösen.

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