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Ich wohne in der Innenstadt, habe aber trotzdem starken Heuschnupfen. Wie kann das sein?

Um allergisch auf die Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern zu reagieren, muss man sich nicht in der Nähe dieser Pflanzen aufhalten. Von Birkenpollen zum Beispiel weiß man, dass sie in der Luft mehrere hundert Kilometer zurücklegen können und sich "von oben" auch über eine große Ansammlung von Häusern und Straßen legen können.

Beschwerden werden darüberhinaus nicht mehr nur von den Pollen der traditionell in unseren Breiten heimischen Pflanzen wie Birken, Gräser oder Beifuß ausgelöst. Neue Allergene und ursprünglich hier nicht heimische Pflanzen bekommen eine zunehmende Bedeutung.

Ein Beispiel dafür ist Ambrosia. Ein weiteres Beispiel ist die Olivenpflanze. Untersuchungen von GA²LEN zeigen, dass in Deutschland bei 10 Prozent der Patienten Olivenpollen eine Rolle spielen können. Zwar kommen Olivenbäume hierzulande nicht in der freien Natur vor. Es finden sich jedoch immer mehr Pflanzen in Kübelpflanzenkultur auf Terrassen und Balkonen, insbesondere in den Städten. Durch die Klimaerwärmung, die sich insbesondere in Großstädten bemerkbar macht, wird es auch in der Zukunft weitere Änderungen in der Vegetation geben.

Hinzu kommt, dass Verkehrsabgase (wie zum Beispiel Dieselrußpartikel) Pollen aggressiver machen können: Indem sich die Schadstoffe an die Pollen anlagern, verstärken sie deren Allergie auslösendes Potenzial.

Häufig gestellte Fragen und Antworten

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