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Kontaktallergene in Spielzeug: Gesundheitliche Bewertung von Nickel und Duftstoffen (Quelle: BfR, PDF)

Etwa 10 % aller Kinder sind gegenüber Nickel sensibilisiert. Auch gegenüber Duftstoffen ist ein nicht unbeträchtlicher Teil der Kinder (etwa 2 %) sensibilisiert. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen können sensibilisierte Personen mit einer Kontaktallergie reagieren. Kontaktal-lergie heißt: Die Haut reagiert auf die allergenen Stoffe mit Rötung, Bläschenbildung und Nässen bis hin zu ernsthafteren Entzündungen. Die Sensibilisierung bleibt ein Leben lang bestehen. Eine erworbene Kontaktallergie ist nicht heilbar, es können nur die Symptome, nicht jedoch die Ursachen behandelt werden. Es ist daher wichtig, dass der Kontakt mit al-lergenen Stoffen bzw. Elementen wie Nickel oder bestimmten Duftstoffen bereits in der Kind-heit so weit wie möglich vermieden wird. Während für metallische Applikationen an Beklei-dungstextilien und anderen Produkten mit längerem Hautkontakt wie Schmuck die Abgabe potenziell allergener Substanzen wie Nickel gesetzlich begrenzt ist, gibt es für Nickel in Spielwaren derzeit noch keine gesetzliche Regulierung. Das BfR ist der Auffassung, dass auch bei Spielzeug bestehend aus Metalllegierungen, das über längere Zeit intensiv mit der Haut in Kontakt kommt, die Nickelabgabe auf die für Schmuck gültige Menge begrenzt wer-den sollte.

Webseite: Kontaktallergene in Spielzeug: Gesundheitliche Bewertung von Nickel und Duftstoffen (Quelle: BfR, PDF)


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