Heuschnupfen (auch Pollinose, allergische Rhinitis)
Heuschnupfen lautet der umgangssprachliche Ausdruck für einen allergischen Schnupfen, der durch Eiweißanteile bestimmter Pollen ausgelöst wird. Er äußert sich vor allem durch eine juckende und verstopfte Nase, Niesattacken, tränende Augen bis hin zur Bindehautentzündung. Wie bei einer Erkältung fühlen sich Betroffene oft müde und krank.
In Europa leidet etwa jeder Fünfte an Heuschnupfen, in Deutschland sind es schätzungsweiße zwischen 13 und 15 Millionen Menschen. Heuschnupfen tritt zeitlich begrenzt auf und wird daher auch intermittierende Rhinitis genannt: Je nach Jahreszeit reagiert der Körper auf unterschiedliche Pollen.
Im Frühjahr vor allem auf Bäume (beispielsweise Erle, Hasel, Birke), dann auf Gräser und Getreide (vor allem Roggen), und im Spätsommer auf Kräuter (beispielsweise Beifuß, Spitzwegerich). Wird Heuschnupfen nicht behandelt, zum Beispiel mit einer Hyposensibilisierung, kann er sich über einen Etagenwechsel zu einem allergischen Asthma entwickeln.