Kontaktallergie
Kontaktallergien sind allergische Erkrankungen, bei denen Allergene die Hautbarriere passieren und dabei (meist lokal begrenzte) Kontaktekzeme hervorrufen können. Nach einer Sensibilisierung können bereits geringe Stoffmengen und -konzentrationen zu einer hochgradig verstärkten Reaktion führen.
Kontaktallergien sind in der Regel Allergien vom Typ IV (verzögerter Typ, Spättyp): Die Symptome erreichen ihr Maximum erst zwei bis vier Tage nach dem Kontakt mit dem Allergen – ein Kontaktekzem bildet sich. Wird der Kontakt mit dem Allergen beendet, heilt das Ekzem normalerweise wieder vollständig ab. Die Sensibilisierung bleibt jedoch oft ein Leben lang bestehen.
Als die derzeit wichtigsten Allergene gelten Nickel, bestimmte Duftstoffe und Perubalsam. Die Diagnose, ob eine Kontaktallergie besteht oder nicht, wird in der Regel mittels Hauttest festgestellt.