Schimmelpilze & Hausstaubmilben
Egal, ob familiäre Vorbelastung oder nicht: Ein gesundes Raumklima ohne Schimmelbefall in der Wohnung ist immer wichtig. Denn Schimmelpilzsporen können nicht nur massive gesundheitliche Beschwerden verursachen. Sie zählen auch zu jenen Innenraumallergenen, die vermehrt zu Sensibilisierungen und allergischen Erkrankungen führen. Darüber hinaus können sie Asthmasymptome und Symptome des atopischen Ekzems verstärken.
Schimmel breitet sich vorzugsweise an feuchten und warmen Orten mit wenig Luftaustausch aus. Um dem vorzubeugen muss regelmäßig gelüftet und eventuell vorhandener Schimmelbefall ordnungsgemäß beseitigt werden. Auch die Belastung durch Hausstaubmilben wird durch gut gelüftete Wohnung reduziert. Die winzigen Tierchen lieben Feuchtigkeit, Hautschuppen und Staub und halten sich bevorzugt in Matratzen, Polstermöbeln und langflorigen Teppichen auf.
Eine Hausstaubsanierung zur Minderung der Allergenbelastung ist jedoch nur bei Risikokindern oder Allergikern sinnvoll (im Rahmen der Senkundärprävention): So empfehlen sich zum Beispiel milbendichte Matratzenüberzüge ("Encasings") im Kinder- und Elternzimmer, bei 60 Grad waschbare Bettwäsche und Plüschtiere und insgesamt möglichst wenig Staubfänger im Kinderzimmer. Neben wischbaren Bodenbelägen wie Fliesen, Laminat oder Parkett eignen sich auch kurzflorige Teppichböden, da sie Staub binden. Einzelne Studien haben gezeigt, dass Hausstaubsanierungen bei bereits bestehenden Allergien wie beispielsweise Asthma die Symptome lindern können.
