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Diagnose einer Allergie

Die Symptome einer Allergie können individuell sehr verschieden sein. Ob eine Allergie vorliegt, kann letztlich nur ein Arzt feststellen. Aufbauend auf einem ausführlichen Gespräch mit dem Patienten (Anamnese) gibt es für den Arzt verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, ob und wogegen eine Allergie vorliegt: Es werden Haut-, Blut- und andere Provokationstests unterschieden.

Der wohl bekannteste Allergietest ist der Pricktest, eine Form des Hauttests. Besteht der Verdacht auf eine Allergie, werden in Flüssigkeit gelöste Spuren des vermuteten Allergens auf die Haut, meist auf die empfindliche Innenseite des Unterarmes, gegeben. Dann wird an den entsprechenden Stellen mit einer Nadel oder Lanzette in die Haut gestochen, so dass das Allergen unter die Hautoberfläche gelangt. Besteht eine Allergie, entsteht innerhalb der nächsten Minuten eine Quaddel um die Einstichstelle.

Der Pricktest eignet sich vor allem für die Diagnostik von Typ-I-Allergien, da – bei positiver Testung – bereits wenige Sekunden oder Minuten nach Gabe des Allergens in die Haut ein Auftreten der Symptome zu erwarten ist und ein Ergebnis schnell vorliegt. Der Epikutantest ist ebenfalls ein Hauttest. Mit ihm werden Kontaktallergien diagnostiziert. Dabei werden die wichtigsten Allergene mit einem Pflaster auf dem Rücken für 48 Stunden fixiert.


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