Muss ich als Allergiker ständig ein Notfallset mit mir herumtragen?
Das Notfallset kann Ihr Leben retten, falls kein Arzt in der Nähe ist oder es zu lange dauert, bis einer kommt. Gerade bei einer schweren Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergie kann es nur Minuten dauern, bis es zu einem anaphylaktischen Schock mit Kreislaufkollaps und Atemstillstand kommt. Damit jedoch auch andere Ihnen helfen können, müssen Freunde, Verwandte, Kollegen oder Aufsichtspersonen Ihrer allergischen Kinder über das Vorhandensein und den Gebrauch des Sets informiert werden. Sonst weiß im Extremfall keiner, was zu tun ist – und Sie können es vielleicht schon nicht mehr selbst tun.
Patienten mit allergischem Schnupfen und Asthma brauchen zwar kein Notfallset, in dem auch Adrenalin-Injektionsspritzen enthalten sind. Trotzdem sollten auch Patienten mit Atemwegsallergien die für sie gebräuchlichen Medikamente – beispielsweise Antihistaminika, Nasen- oder Asthmasprays – auf Reisen mit sich führen, um auch vor unerwartetem Kontakt mit dem Allergen gewappnet zu sein. Besonders wichtig ist dies für Hausstaubmilben- und Tierhaarallergiker. Aber auch Pollenallergiker erleben oft Überraschungen bei Reisen ins Ausland mit möglicherweise anderen Klimazonen.
Häufig gestellte Fragen und Antworten
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