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Kritische Fragen im Tätowier-Studio: Was Sie bei der Wahl des Studios beachten sollten

Die meisten Hautärzte raten von Tattoos oder Permanent-Make-up grundsätzlich ab. Immerhin wird beim Tätowieren ein körperfremder Farbstoff dauerhaft in der Haut verankert, was eine erhebliche Belastung darstellt. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte ein paar Dinge beachten.

  • Das Tätowier- oder Kosmetik-Studio sollte eine Gewerbeanzeige nachweisen können, die Arbeit von einem Fachmann oder einer Fachfrau durchgeführt werden. Achtung: "Tätowierer" ist kein offizieller Ausbildungsberuf. Das heißt, dass die Verwendung der Bezeichnung keiner Einschränkung wie einem nachgewiesenen Berufsabschluss unterliegt, jederman kann sich "Tätowierer" nennen.
  • Für die Tätowiermittel gilt die Tätowiermittel-Verordnung: Diese regelt unter anderem die erforderliche Kennzeichnung von Tätowiermitteln und listet verbotene Farbstoffe auf.
  • Der Arbeitsplatz sollte sauber sein.
  • Das Tätowier-Besteck muss in einem Sterilisator sterilisiert werden; alternativ kann auch Einmal-Besteck verwendet werden, das im Beisein des Kunden aus der Verpackung entnommen wird.
  • Für jeden Kunden sollte neue Farbe in einen Wegwerf-Behälter gefüllt werden.
  • Vergewissern Sie sich, dass der Tätowierer frische Einmal-Handschuhe trägt.
  • Tätowierungen privat, im Freundeskreis oder auf der Straße sollte man völlig vermeiden.

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