Asthma bronchiale

Unter Asthma versteht man eine chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut, die zu einer Überempfindlichkeit der Atemwege führt. Man unterscheidet zwei Formen: das allergische Asthma und das nicht allergische. Die allergische Form kommt weitaus häufiger vor: Über 85 Prozent der Erkrankten sind Allergiker. Sie reagieren empfindlich auf Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelsporen oder andere Allergene. Atmen sie diese ein, kann in Folge einer Antigen-Antikörper-Reaktion ein Asthmaanfall ausgelöst werden. Dem nicht allergischen Asthma liegen meist Infektionen der Atemwege zu Grunde. Hier können auch Reize wie Abgase, Rauch, Ausdünstungen von Reinigungsmitteln oder Farben Auslöser eines Asthmaanfalls sein.

Das Hauptsymptom von Asthma ist eine unterschiedlich stark ausgeprägte Atemnot: Die Bronchien sind durch geschwollene Schleimhäute und vermehrt gebildeten Schleim verengt, die Atemmuskulatur verkrampft sich, Aus- und Einatmen fallen schwer. Es kommt zu leicht pfeifenden bis hin zu schwer rasselnden Atemgeräuschen, teils begleitet von Hustenanfällen und dem Auswurf von zähem Schleim. Die Angst zu ersticken verschlimmert die Atemnot zusätzlich. Zwischen zwei Asthmaanfällen allerdings können die Lungen eines Asthmatikers oft völlig normal funktionieren.

Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland, dessen Beginn häufig in der Kinder- oder Jugendzeit liegt.

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