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Lupinen

Die Auslöser

Die meisten Menschen kennen Lupinen oder Wolfsbohnen als Gartenblume oder als Tierfutter. Die Hülsenfrucht gewinnt aber auch als Lebensmittel in Deutschlands Küche immer mehr an Bedeutung. Lupinen sind mineralstoffreich, reich an Eiweiß und Ballaststoffen. Aus diesem Grund werden sie gern als Fleischersatz in der vegetarischen Küche verwendet.

Auch die Lebensmittelindustrie hat Lupinen als "Wunderzutat" entdeckt. Lupinenmehl, Lupineneiweißkonzentrat, Lupinenkleie oder Lupinenballaststoffkonzentrate werden zum Beispiel für die Herstellung von glutenfreien Backprodukten und Mahlzeiten für die diätetische Behandlung von Zöliakie-Patienten angeboten.

Allergien auf Lupinen finden sich gleichermaßen im Kindes- und Erwachsenenalter. Beschwerden können schon nach dem Verzehr kleinster Mengen auftreten und enden nicht selten in einem allergischen Notfall. Kreuzreaktionen können mit Erdnüssen und anderen Hülsenfrüchten auftreten.

Worauf müssen Sie achten?

Die Zubereitung lupinenfreier Speisen ist im eigenen Haushalt problemlos möglich. Zahlreiche Produkte werden auch ohne Lupinenbestandteile im Lebensmittelhandel angeboten. Patienten mit Zöliakie bleibt ebenfalls eine breite Palette anderer glutenfreier Lebensmittel. Achten Sie beispielsweise bei folgenden Produkten auf den Einsatz von Lupinen:

  • Brot, Brötchen, Zwieback, Kekse und Kuchen
  • Glutenfreie Backwaren und Gerichte
  • Nudeln
  • Quark, Tofu
  • Paniertes Fleisch, Gemüse oder Fisch
  • Wurstwaren wie Brühwurst, Kochwurst, Schinkenwurst oder Rohwurst
  • Kartoffelfertigprodukte (Klöße, Pommes frites, Kroketten)
  • fertige Soßen, Suppen, Mayonnaise, Ketchup, Würzmischungen
  • flüssige Würzen
  • Getreidegetränke (Spezialgetränke mit Ballaststoffen)
  • kaltlöslicher Kakao, Puddingpulver
  • Nuss-Nougatcreme, Schokolade, Pralinen, Eis, Bonbons, Kaugummi
  • Diätetische Spezialprodukte

Im Rahmen der Allergen-Kennzeichnungsverordnung müssen Lupinen ab Ende 2008 immer auf verpackten Lebensmitteln als Zutat angegeben werden, wenn sie bei der Herstellung verwendet wurden. Lebensmitteln, die vor diesem Stichtag etikettiert wurden, dürfen allerdings noch bis zur Erschöpfung der Bestände abverkauft werden. Achten Sie im Zutatenverzeichnis auf Begriffe wie Stärke, Mehl, Kleie, pflanzliches Eiweiß (Protein), Hülsenfrüchte, Leguminosen.

Bei loser Ware gibt es ebenfalls noch keine Kennzeichnungspflicht für Lupinen und lupinenhaltige Speisen. Beim Einkauf loser Ware oder beim Besuch eines Restaurants müssen Sie das Personal befragen und auf Ihre Erkrankung hinweisen.

Nehmen Sie eine individuelle allergologische Ernährungsberatung in Anspruch. Im Rahmen dieser Beratung werden Sie mit den Lücken der Lebensmittelkennzeichnung für Lupinen vertraut gemacht und können ihr Einkaufsverhalten darauf abstimmen.

Lupinenfreies Kochen

  • Alternativen für glutenfreie Brot- und Backwaren: Mehl oder Flocken aus Amarant, Kastanien-/Maronen, Mais, Teff, Reis oder Buchweizen
  • Alternativen für glutenfreie Nudeln: Reis- oder Maisnudeln, Teffnudeln

Ausgewogene Ernährung bei Lupinenallergie

Der Verzicht auf Lupinen stellt für eine ausgewogene Ernährung, selbst bei Patienten mit Zöliakie oder bei Vegetariern/Veganern, keine Gefahr dar.

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  • Die Auslöser
  • Worauf müssen Sie achten?
  • Lupinenfreies Kochen
  • Ausgewogene Ernährung bei Lupinenallergie

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