Aktionsplan gegen Allergien

Allergien nehmen mittlerweile ein epidemisches Ausmaß an. In vielen Bereichen sind sie nicht mehr nur eine Aufgabe für den Gesundheitsbereich, sondern eine Frage des weiter gefassten Verbraucherschutzes. Dies gilt beispielsweise für die Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln oder für die Aufklärung über Produktgruppen wie Kosmetika, Schmuck, Kleidung und Spielzeug im Hinblick auf Allergien. Das Spektrum der Stoffe, die allergische Reaktionen auslösen können, ist vielfältig. Praktisch alle Verbraucherinnen und Verbraucher kommen damit in Kontakt.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat seinen Nationalen Aktionsplan gegen Allergien im Jahr 2007 initiiert, um die Lebensqualität für Allergiker zu erhöhen und den Zugang zu verlässlichen Informationen rund um das Thema Allergien zu erleichtern. Ziel ist es, Allergiker und ihre Familien mit ihren Problemen nicht allein zu lassen.
Der Aktionsplan hat acht zentrale Handlungsfelder, die verschiedenen Lebensbereichen, in denen Allergien eine Rolle spielen, entsprechen.
Weitere Informationen zum Aktionsplan gegen Allergien
- Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter
- Konsensuspapier für die Ernährung von Säuglingen und stillenden Müttern vorgestellt
- Tagungsband "Lebensmittelallergien – eine Herausforderung für den Verbraucherschutz"
- Kernthesen des wissenschaftlichen Fachgespräches zu Allergien "Stadtkinder – Landkinder: Bedeutung für das Allergierisiko"
- Flyer zum Internetportal (Quelle: BMELV)
- Aktionsplan gegen Allergien: Konferenz 2008 "Allergien: Bessere Informationen, höhere Lebensqualität" Ergebnisse der Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen (Quelle: UMID 0109, Seiten 48–51)
- Tagungsband: Schwellenwerte zur Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln (Quelle: BfR)
- Broschüre zum Aktionsplan gegen Allergien - Mehr Lebensqualität, bessere Information, optimale Prävention (Quelle: BMELV)
- Hochschule Ostwestfalen Lippe: Allergiepotential von Pollenflug der Gehölze im öffentlichem Grün der Städte und Gemeinden
- Gespräch mit Staatssekretär Dr. Gerd Müller zum Aktionsplan gegen Allergien (Quelle: Forum Gesundheit)
- Aktionsplan gegen Allergien: Hoher Forschungsbedarf zur allergieauslösenden Wirkung von eingeatmeten Duftstoffen – Protokoll eines Sachverständigengesprächs im BfR vom 26. Mai 2008 (Quelle: BfR, PDF)
- Umweltmedizinischer Informationsdienst (UMID) mit Schwerpunktthema Allergien (Quelle: Umweltbundesamt)

