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Ernährung und Allergieprävention

Die ersten Fremdstoffe, mit denen das Immunsystem konfrontiert wird, nimmt der Mensch über die Nahrung auf. Im Mutterleib wird das Ungeborene über die Nabelschnur ernährt: Substanzen, die in den Körper und das Blut der Mutter gelangen, gelangen auch in den Körper des Kindes. Nach der Geburt gelangt die Nahrung von außen über den Mund in den Körper. Das Verdauungs- und Immunsystem reifen aus – und das Kind isst zunehmend das, was auch Erwachsene essen.

Doch nicht immer werden alle Bestandteile der Nahrung problemlos vertragen. Besonders körperfremde Eiweiße können erst eine Sensibilisierung auslösen und dann allergische Reaktionen hervorrufen. Diese äußern sich in den ersten Lebensjahren meist als Neurodermitis oder durch Beschwerden im Magen-Darm-Trakt – mit Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Erbrechen. Asthmasymptome sind eher selten.

Um Kinder davor zu bewahren, gibt es kein sicheres Mittel. Dennoch können Wissenschaftler ein paar Empfehlungen für die Ernährung des Kindes geben, die das Risiko senken, an einer Lebensmittelallergie zu erkranken – oder zumindest ihre Entstehung herauszögern. Entscheidend ist hier vor allem das erste Lebensjahr des Kindes: Ein Zeitraum, in dem sich die Darmflora entwickelt, um schließlich im besten Fall mit allem fertig zu werden.

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