Navigation und Service

Logo des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Link zur Startseite)


Schwangerschaft

Im Prinzip dürfen werdende Mütter alles essen, was sie gut vertragen. Aus Vorsicht eine allergenarme Diät einzuhalten, nützt nach dem heutigen Stand der Forschung weder dem Kind noch der Mutter. Im Gegenteil: Wer auf wichtige Lebensmittel wie zum Beispiel Milch oder Milchprodukte verzichtet, läuft vielmehr Gefahr, sich – und damit auch das Kind – mangelhaft zu ernähren. Auch für Mütter, die ein "Risikokind" erwarten (zum Beispiel weil der Vater oder ein älteres Kind schon eine Allergie haben) lautet die Empfehlung, sich während der Schwangerschaft ausgewogen und vielseitig zu ernähren.

Die einzige Ausnahme: Schwangere, die selbst an einer Lebensmittelallergie leiden, sollten ihre Vermeidungsdiät nicht aufgeben. Es ist denkbar, dass sich allergische Reaktionen während der Schwangerschaft negativ auf das Allergierisiko des Kindes auswirken, indem die Entwicklung eines überempfindlichen Immunsystems gefördert wird. Allerdings ist auch hier auf eine vollwertige Ernährung zu achten. Ein Gespräch mit dem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft ist wichtig und kann helfen, eventuelle „Ernährungslücken“ zu klären und zu schließen.


Diese Seite:

© BVL - 2012