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Schadstoffe in Innenräumen und durch Verkehr

Neben Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen gibt es noch weitere Innenraumallergene, die das Immunsystem des Kindes negativ beeinflussen und das Allergierisiko steigern können. Dazu zählen vor allem Chemikalien wie Lösungsmittel, Konservierungsmittel, Weichmacher und Harze, die die Schadstoffkonzentration in der Luft stark anheben – sei es durch Renovierungsarbeiten oder durch neue, ausgasende Möbel und Materialien. Kinderzimmer sollten daher nicht kurz vor oder nach der Geburt renoviert und eingerichtet werden.

Auch draußen „an der frischen Luft“ sollte man darauf achten, sich so wenig wie möglich an Orten mit hoher Abgas- und Feinstaubbelastung aufzuhalten. Nicht nur, dass Rußpartikel oder dergleichen Sensibilisierungen begünstigen und Allergiesymptome verstärken können. Neuere Untersuchungen haben auch ergeben, dass Pollenkörner mit Luftschadstoffen interagieren und so aggressiver werden, als sie das teilweise ohnehin schon für manche Menschen sind. Für Personen mit einer genetischen Veranlagung für Heuschnupfen kann dies den entscheidenden Unterschied machen – und für Allergiker ohnehin.


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