Häufig gestellte Fragen und Antworten
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Fragen und Antworten: Bereich Draußen & Unterwegs
- Wie kann ich mich vor Pollen schützen?
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Den Pollen zu ihrer Hauptflugzeit völlig zu entkommen, ist fast unmöglich. Doch es gibt ein paar ganz praktische vorbeugende Maßnahmen, die helfen, die Allergenbelastung zu senken:
- Beachten Sie die Pollenflugvorhersagen in Zeitung, Radio und Internet. Diese geben Ihnen eine Orientierung über die voraussichtliche Belastung in Ihrer Region. Generell gilt: An windstillen und kühleren Tagen oder nach einem Regenschauer, der die Luft gewissermaßen reinwäscht, ist der Pollenflug weniger stark als an warmen, windigen und trockenen Tagen.
- Richten Sie sich beim Lüften nach dem Rhythmus der Pollenfluges: In ländlichen Gebieten, wo morgens die meisten Pollen ausgeschüttet werden, fliegen am späten Abend die wenigsten Pollen. In Stadtgebieten hingegen senken sich diese Pollen gerade abends ab. Hier lüftet man am besten in den frühen Morgenstunden.
- Versuchen Sie, zumindest das Schlafzimmer zu einer möglichst pollenfreien Zone zu machen: Lassen Sie getragene Straßenkleidung draußen, waschen Sie sich vor dem Zubettgehen die Haare. Pollenschutzgitter am Fenster halten einen Großteil der Pollen ab. Tägliches Staubsaugen (mit Pollenfilter!) hilft, Pollen in der Wohnung zu entfernen.
- Lassen Sie in die Lüftungsanlage Ihres Autos – falls nicht vorhanden – einen Pollenfilter einbauen. Fahren Sie vorzugsweise mit geschlossenem Fenster.
- Fahren Sie, wenn möglich, während der Hauptflugzeit Ihrer Pollen in den Urlaub: Auf Inseln, am Meer oder im Hochgebirge ist die Pollenbelastung deutlich geringer.
- Wie kann ich einen allergischen Schnupfen von einer Erkältung unterscheiden?
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Die Symptome eines allergischen Schnupfens und einer Erkältung sind in der Tat nicht ganz leicht auseinander zu halten. Jedoch gibt es einige Indizien, die auf eine Allergie schließen lassen:
- Der allergische Schnupfen tritt ganz plötzlich, nach dem Kontakt mit dem Allergen, auf und kann auch rasch wieder verschwinden. Eine Erkältung hingegen bahnt sich meist langsam an und braucht in der Regel auch mindestens eine Woche bis man sie wieder los ist.
- Nase, Rachen und Augen jucken stärker als bei einer Erkältung; Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber kommen meist nicht vor.
- Das Nasensekret ist oft wässrig und klar, nicht schleimig, zäh oder gar eitrig.
- Ich wohne in der Innenstadt, habe aber trotzdem starken Heuschnupfen. Wie kann das sein?
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Um allergisch auf die Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern zu reagieren, muss man sich nicht in der Nähe dieser Pflanzen aufhalten. Von Birkenpollen zum Beispiel weiß man, dass sie in der Luft mehrere hundert Kilometer zurücklegen können und sich "von oben" auch über eine große Ansammlung von Häusern und Straßen legen können.
Beschwerden werden darüberhinaus nicht mehr nur von den Pollen der traditionell in unseren Breiten heimischen Pflanzen wie Birken, Gräser oder Beifuß ausgelöst. Neue Allergene und ursprünglich hier nicht heimische Pflanzen bekommen eine zunehmende Bedeutung.
Ein Beispiel dafür ist Ambrosia. Ein weiteres Beispiel ist die Olivenpflanze. Untersuchungen von GA²LEN zeigen, dass in Deutschland bei 10 Prozent der Patienten Olivenpollen eine Rolle spielen können. Zwar kommen Olivenbäume hierzulande nicht in der freien Natur vor. Es finden sich jedoch immer mehr Pflanzen in Kübelpflanzenkultur auf Terrassen und Balkonen, insbesondere in den Städten. Durch die Klimaerwärmung, die sich insbesondere in Großstädten bemerkbar macht, wird es auch in der Zukunft weitere Änderungen in der Vegetation geben.
Hinzu kommt, dass Verkehrsabgase (wie zum Beispiel Dieselrußpartikel) Pollen aggressiver machen können: Indem sich die Schadstoffe an die Pollen anlagern, verstärken sie deren Allergie auslösendes Potenzial.
- Welche Risikofaktoren – außer den Allergenen selbst – gibt es für Asthmatiker?
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Bei einer bestehenden asthmatischen Erkrankung können verschiedene Faktoren einen Asthmaanfall auslösen und/oder verstärken. Zu diesen "Triggern" gehören äußerliche Gegebenheiten wie Luftschadstoffe (beispielsweise Zigarettenrauch und Abgase), Gerüche (Parfüm, Raumdüfte, Chemikalien) oder das Wetter (feuchtkalte Luft).
Aber auch der eigene körperliche und seelische Zustand spielt bei Asthmatikern eine Rolle: Eine Erkältung etwa schlägt auf die ohnehin schon angeschlagenen Bronchien, körperliche Anstrengung kann einen Asthmaanfall auslösen und auch Stress lässt das Risiko dafür steigen.
- Macht mich eine Allergie anfälliger für eine andere Allergie?
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Diese Gefahr besteht vor allem, wenn die Allergie nicht behandelt wird. Treffen Milben und Pollen auf die bereits durch Pollen entzündete Schleimhaut, so ist die Gefahr größer, dass eine weitere Allergie entsteht. Außerdem kann es durch Kreuzreaktionen dazu kommen, dass zum Beispiel ein Pollenallergiker auch bestimmte Lebensmittel nicht (mehr) verträgt. Außerdem besteht die Gefahr eines Etagenwechsels: Ein allergischer Schnupfen kann sich so zu einem allergischen Asthma ausweiten – wenngleich der Stoff, auf den man empfindlich reagiert, der gleiche bleibt.
Eine kleine Gruppe der Bevölkerung zählt zu den "Polysensibilisierten". Diese Menschen reagieren auf die unterschiedlichsten Allergene und Fremdstoffe sehr empfindlich und haben ein dementsprechend erhöhtes Risiko, weitere Unverträglichkeiten zu entwickeln. Solche Personen sollten auf eine allergenarme Umwelt achten. - Muss ich als Tierhaar-Allergiker auf Haustiere mit Fell oder Federn verzichten?
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Das kommt ein wenig darauf an, auf welches Tier Sie allergisch reagieren und wie ausgeprägt Ihre Allergie ist. Bei einer Allergie gegen Nagetiere, Katzen oder Vögel ist der einfachste und wirksamste Weg, tatsächlich auf das Tier zu verzichten. Auch in Familien mit Kindern, die ein erhöhtes Allergierisiko tragen, sollten am besten überhaupt keine Haustiere wohnen.
Allgemein gelten unter den "Fellträgern" Hunde als noch am verträglichsten – wobei verschiedene Rassen unterschiedlich viele Allergene abgeben. Können die Tiere draußen gehalten werden, halten sich die Beschwerden bei einer leichten Allergie oft im Rahmen.
- Muss ich als Allergiker ständig ein Notfallset mit mir herumtragen?
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Das Notfallset kann Ihr Leben retten, falls kein Arzt in der Nähe ist oder es zu lange dauert, bis einer kommt. Gerade bei einer schweren Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergie kann es nur Minuten dauern, bis es zu einem anaphylaktischen Schock mit Kreislaufkollaps und Atemstillstand kommt. Damit jedoch auch andere Ihnen helfen können, müssen Freunde, Verwandte, Kollegen oder Aufsichtspersonen Ihrer allergischen Kinder über das Vorhandensein und den Gebrauch des Sets informiert werden. Sonst weiß im Extremfall keiner, was zu tun ist – und Sie können es vielleicht schon nicht mehr selbst tun.
Patienten mit allergischem Schnupfen und Asthma brauchen zwar kein Notfallset, in dem auch Adrenalin-Injektionsspritzen enthalten sind. Trotzdem sollten auch Patienten mit Atemwegsallergien die für sie gebräuchlichen Medikamente – beispielsweise Antihistaminika, Nasen- oder Asthmasprays – auf Reisen mit sich führen, um auch vor unerwartetem Kontakt mit dem Allergen gewappnet zu sein. Besonders wichtig ist dies für Hausstaubmilben- und Tierhaarallergiker. Aber auch Pollenallergiker erleben oft Überraschungen bei Reisen ins Ausland mit möglicherweise anderen Klimazonen.
- Wohin kann ich mit meiner Pollenallergie am besten verreisen?
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Als Urlaubsorte empfehlen sich
- Das Hochgebirge: Über 1500 Meter Höhe ist die Pollen- und Hausstaubmilbenbelastung nur sehr gering, und die Gräserblüte dauert nur rund zwei Wochen. Über 2000 Meter ist ab Anfang Juli mit gar keinem Pollenflug mehr zu rechnen. Der Klassiker hier sind die Alpen.
- eine Insel: Gerade auf kleinen Inseln, die nicht zu nah an der Küste liegen, ist die Luft praktisch pollenfrei. Die Pollen, die auf der Insel frei gesetzt werden sollten, sind in der Menge überschaubar und werden gleich wieder aufs Meer geweht. Beispiel: Helgoland, die Kanaren.
- Meeresküste: Kommt der Wind vom Meer und weht landeinwärts, können auch Pollenallergiker aufatmen. Bläst der Wind in umgekehrter Richtung, ist eher das Gegenteil der Fall. Günstig sind hier Nord- und Ostsee sowie die Atlantikküste; für Birkenpollenallergiker sind auch der Mittelmeerraum und die Kanaren ideal – weil es dort kaum Birken gibt.
Die Reisezeit wählen Allergiker am besten so, dass sie den Pollen, die sie am meisten beeinträchtigen, so lange wie möglich entfliehen. Im Süden ist die Hauptblütezeit der meisten Bäume und Gräser früher, im Norden später als in Deutschland. Wer auf die Südhalbkugel fliegt, muss bedenken, dass dort die Pollen fliegen, wenn bei uns Herbst und Winter ist.
- Wie entferne ich nach einem Bienenstich am besten den Stachel?
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Ein Bienenstachel sollte immer so schnell und gründlich wie möglich entfernt werden, damit der eventuell vorhandene Restinhalt der Giftblase nicht auch noch in den Körper gelangt. Um die Giftblase nicht auszuquetschen, sollte der Stachel nicht mit Daumen- und Zeigefinger aus der Haut gezogen werden.
Stattdessen empfehlen Experten, ihn mit dem Fingernagel seitlich auszuhebeln und "wegzukratzen" oder ihn mit einer feinen, spitzen Pinzette, die sich unterhalb der Giftblase ansetzen lässt, zu entfernen. Da dies in der Praxis schwer umzusetzen ist, muss die Reaktion des Gestochenen genau im Auge behalten werden. Bevor es kritisch wird, rufen Sie lieber einen Notarzt.
- Wo können Raupen des Eichenprozessionsspinners vorkommen?
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Aktuell sind vorwiegend Funde aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz bekannt. Die Gebiete im Einzelnen finden Sie auf der Karte des Julius Kühn-Instituts. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind an verschiedenen Eichenarten zu finden. Sie können an Blättern und Zweigen sitzen, typisch sind auch Ansammlungen am Stamm. Sollten Sie an Eichen in Ihrer Umgebung einen Befall entdeckt haben, melden Sie sich bitte bei Ihrem örtlichen Forstamt.
- Woran sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners zu erkennen?
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Die Raupen entwickeln sich im Laufe Ihrer Larvenstadien zu bis zu fünf Zentimeter großen Tieren und sind unterschiedlich stark behaart. Die Färbung wandelt sich von gelb/braun hin zu schwarz/graublau. In diesem Stadium sind sie auch gut an ihrer dunklen Rückenlinie, graublauen Flanken und einer grau-grünen Unterseite zu erkennen.
- Wann können die Raupen des Eichenprozessionsspinners auftreten?
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Die Raupen des Eichenprozessionsspinners schlüpfen, abhängig von der Witterung, zwischen April und Mai. Sie durchlaufen bis Anfang Juli mehrere Larvenstadien und schlüpfen nach ihrer drei- bis fünfwöchigen Verpuppung als Falter. Ab dem Zeitpunkt der Verpuppung, etwa Mitte Juli, geht von den Tieren selbst keine Gefahr mehr aus. Doch können in den Nestern (Gespinste) der Tiere noch Härchen der abgestreiften Raupenhülle zurückgeblieben sein. Die Nester sollten von Waldbesuchern daher keinesfalls untersucht werden, Kinder sollten von ihnen fern gehalten werden.
- Welche gesundheitlichen Gefahren bestehen bei Kontakt mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners?
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Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen so genannte Brennhaare aus. Diese Brennhaare schützen die Raupen vor Fressfeinden. Eine Raupe besitzt etwa 500.000 Brennhaare, die bei Beunruhigung der Raupe abbrechen und leicht an Haut, Haaren und Bekleidung haften bleiben. Brennhaare stellen eine erhebliche Gesundheitsgefahr für Menschen dar, die mit ihnen in Berührung kommen. Sie können Haut- und Bindehautentzündung, Asthmaanfälle, Entzündungen der Atemwege und allergische Schockreaktionen auslösen.
- Wann ist die Gesundheitsgefährdung durch den Eichenprozessionsspinner am größten?
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Insbesondere während der Raupenstadien zwischen Mai und Juni. Ab dem Zeitpunkt der Verpuppung, etwa Mitte Juli, geht von den Tieren selbst keine Gefahr mehr aus. Die Gefährdung hält jedoch auch danach noch an, denn die Wirksamkeit der Brennhaare bleibt lange erhalten und Reste der Härchen an den abgestreiften Raupenhüllen können in den Nestern (Gespinsten) der Tiere zurückbleiben oder sich auch in Vogelbehausungen finden.
- Wer ist durch den Eichenprozessionsspinner gefährdet?
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Grundsätzlich sind bei einem Befall zunächst Forstpersonal, Landwirte und Jäger gefährdet. Auch Erholungssuchende im Wald, in Freizeitanlagen, an Park- und Rastplätzen oder auch Anwohner an Waldrändern können in Kontakt mit den Brennhaaren kommen. Aber auch Haus- und Nutztiere können gefährdet sein (Hunde, Katzen, Weidevieh, Vögel).
- An wen kann ich mich bei Fragen wenden und was kann ich zu meinem Schutz tun?
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Zunächst können Sie sich bei Ihrem örtlichen Forstamt oder Grünflächen- bzw. Umweltamt erkundigen, ob dort ein Befall mit Eichenprozessionsspinnern für bestimmte Parks, Waldgebiete oder Straßenzüge bekannt ist. Sie erreichen die zuständigen Ämter über Ihre Stadtverwaltung. Grundsätzlich sollten alle mit Eichenprozessionsspinnern befallenen Bereiche gemieden werden. Wenn Sie sich in einem möglicherweise befallenen Bereich aufhalten, sollten Sie die Haut weitestgehend mit Kleidung bedecken, um den Kontakt mit den Brennhaaren zu verringern. Schützen Sie auch Nacken, Hals, Unterarme und Beine. Berühren Sie keine Raupen und deren Nester (Gespinste). Decken Sie Kinderwägen ab.
- Welche Maßnahmen helfen nach Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe des Eichenprozessionsspinners?
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Wenn es zu einem Kontakt mit Brennhaaren gekommen ist, sollten Sie schnellstmöglich ihre Kleider wechseln und alle möglicherweise auf Ihrem Körper befindlichen Haare durch Duschen/gründliches Waschen und Haarreinigung entfernen. Wenden Sie sich in jedem Fall an Ihren Arzt, insbesondere bei anhaltenden Symptomen. Die Brennhaare behalten Ihre Wirksamkeit über lange Zeit, Sie sollten daher sicherstellen, dass keine Haare an Kleidung/Schuhen/Fußböden zurückbleiben.
- Wer ist zu informieren, wenn ein Eichenprozessionsspinner-Befall festgestellt wurde?
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Ein Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen auf öffentlichen Grünflächen oder im Straßenbereich kann Ihrem örtlichen Grünflächen- oder Umweltamt gemeldet werden. Bei Befall im Wald können Sie das Forstamt informieren. Sie können sich auch an die hier aufgeführten Landesbehörden wenden.
Auf privaten Grundstücken ist grundsätzlich der Eigentümer für die Bekämpfung verantwortlich. Als Mieter wenden Sie sich also direkt an den Eigentümer und bitten ihn um Veranlassung geeigneter Maßnahmen. Grundstückseigentümer sollten die Raupen jedoch nicht selbst entfernen, sondern sich an einen Schädlingsbekämpfer oder über die Gemeinde an die örtliche Feuerwehr wenden.
- Welche Maßnahmen gibt es gegen den Eichenprozessionsspinner?
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Die Raupen können bei einem akuten Befall mechanisch entfernt werden, etwa durch Absaugen mit entsprechenden Geräten und einer Schutzausrüstung. Privatpersonen sollten sich hierzu an einen Schädlingsbekämpfer wenden und keinesfalls selbst versuchen, ohne Fachkenntnisse und ohne entsprechende Ausrüstung die Raupen zu entfernen. Weiterhin ist auch eine Behandlung mit einem Häutungshemmer oder einem biologischen Präparat (Bacillus thuringiensis) möglich. Die Wirkung dieser Mittel setzt jedoch erst verzögert ein, sie müssen daher frühzeitig ausgebracht werden.
