Allergene Draußen und unterwegs

Die meisten von uns genießen es, zumindest hin und wieder Pflanzen und Tieren ganz nahe zu sein. Unter freiem Himmel, wo es blüht und grünt. Doch für eine große Zahl von Menschen ist dieser Genuss nicht ungetrübt und der Aufenthalt im Freien kann zu einer ernsten Gefahr oder zumindest zur Belastung werden: Menschen, die an Heuschnupfen leiden oder die allergisch auf Insektengift reagieren, sind den Belastungen meist hilflos ausgesetzt.
Selbst auf Reisen kann ein Allergiker seinen Allergenen unter Umständen nicht entfliehen. Im Gegenteil: Manchmal stecken sie gerade im Auto, im Zug, im Flugzeug oder im Hotel. Auch unterwegs beim Einkaufen kommen wir zunehmend mit oft unbekannten Stoffen in Kontakt.
Allergische Reaktionen werden in diesen Fällen oft nicht durch direkten Hautkontakt ausgelöst: Pollen und an Tierhaaren haftende Eiweißpartikel zum Beispiel werden eingeatmet oder gelangen über die Schleimhäute in den Körper. Gleiches gilt für Duftstoffe, die immer häufiger eingesetzt werden, oder für Ausdünstungen von Produkten wie Textilien, Baustoffen und im Auto. Gift von Bienen und Wespen wiederum erreicht über einen Stich den Blutkreislauf.
Allergene, die über die Atemwege das Immunsystem stimulieren, können verschiedene Symptome hervorrufen: Diese reichen von einer juckenden und laufenden Nase, geröteten, brennenden und tränenden Augen bis hin zu Asthmaanfällen mit Husten und Atemnot. Der Stich einer Biene oder Wespe wiederum kann bei einer schweren Insektengiftallergie auch tödlich enden.
Leider kommt eine Allergie häufig nicht allein. Pollenallergiker zum Beispiel vertragen oft auch bestimmte Nahrungsmittel nicht (Kreuzallergie). Zudem kann sich ein unbehandelter Heuschnupfen auch zu einem handfesten Asthma ausweiten (Etagenwechsel). Auch für Reisende können ein paar Tipps das Leben erleichtern – so wie es im Urlaub sein soll.

