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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Link zur Startseite)


Allergene in Haus, Wohnung und Garten

Den größten Teil des Tages halten wir uns in Räumen auf, vor allem in unseren eigenen vier Wänden. Oft ist die Qualität der Innenluft ordentlich – vor allem, wenn regelmäßig gelüftet wird. Manchmal jedoch ist die Schadstoffbelastung drinnen sogar größer als draußen: Wohngifte, Schimmelpilze und Hausstaubmilben können die Gesundheit belasten, Allergien hervorrufen und regelrecht krank machen.

Hausstaubmilben gibt es praktisch in jeder Wohnung; völlig los wird man sie nie. Auch Schimmel tritt in feuchten Räumen leicht auf: Studien zufolge ist mindestens jede fünfte Wohnung von Schimmelpilzen befallen. Wohngifte wiederum stammen in der Regel aus Heimwerkerprodukten sowie aus Möbeln, Bodenbelägen und Tapeten. Gerade frisch renovierte Wohnungen oder neue gekaufte Gebrauchsgegenstände belasten die Luft: mit Lösungsmitteln, Weichmachern, Konservierungsstoffen, Formaldehyd oder Terpenen. Auch der Garten kann unter Umständen für überempfindliche Menschen ein problematischer Aufenthaltsort sein.

Beachtet man jedoch ein paar Regeln sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Wohnräume zu begrenzen. Elementar sind hier bestimmte Lüftungsstrategien, der Kauf emissionsarmer Produkte sowie das Wissen um die Lebensgrundlagen von Hausstaubmilben und Schimmelpilzen. Wer die Ursachen bekämpft, hat gute Chancen auf ein unbeschwertes Wohnvergnügen.

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