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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Link zur Startseite)


Wie Sie Allergene im Wohnraum vermeiden

Schon kleine Maßnahmen können helfen, die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern und so die Gesundheit von Allergikern und Nicht-Allergikern zu schonen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Tipps auf einen Blick.

  • Gut Lüften: am besten mehrmals täglich mit Durchzug und nur für wenige Minuten. Sonst kühlen insbesondere im Winter Wände und Gegenstände aus, an denen sich später Feuchtigkeit niederschlagen kann.
  • Räume trocken halten: Wäsche draußen oder in einem extra Trockenraum aufhängen; Kondenswasser und Feuchtigkeit, die beim Kochen oder Duschen entsteht, abwischen; Badezimmer nach außen lüften; keine Luftbefeuchter verwenden; für die Küche empfiehlt sich eine Dunstabzugshaube.
  • Teppiche mit kurzem, dichtem Flor wählen und diese regelmäßig mit dem Staubsauger reinigen, am Besten mit Schwebstoff-Filtern, sogenannten"High Efficiency-Particulate Airfiltern", abgekürzt "Hepa-Filtern": Teppiche beherbergen weniger Hausstaubmilben als allgemein angenommen, binden dafür aber Hausstaub recht gut. Bitte keine Dampfreiniger verwenden: Milben halten einen kurzen Hitzeschock gut aus und fühlen sich danach in der feuchten Umgebung umso wohler. Glatte Böden feucht wischen.
  • Matratzen mit geeignetem Milbenschutz einpacken (Encasings); Bettwäsche heiß waschen, am besten bei 95 Grad.
  • Lösungsmittelarme Lacke, Farben, Lasuren verwenden: In fast allen Produktgruppen gibt es schadstoff- und emissionsarme Erzeugnisse, die mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" gekennzeichnet sind.
  • Maler- und Tapezierarbeiten am besten an warmen Tagen bei geöffnetem Fenster durchführen.
  • Neue Möbel, Matratzen und Bodenbeläge vier bis sechs Wochen in der Garage oder in der Wohnung bei geöffnetem Fenster auslüften lassen; nach dem Wändestreichen die Zimmer mindestens zwei Tage lange auslüften; Zimmer erst beziehen, wenn die Nase keine störenden Gerüche mehr wahrnimmt.
  • Schimmelflecken sachgemäß und am besten ohne chemische Hilfsmittel entfernen beziehungsweise von Fachkräften entfernen lassen, wenn größere Sanierungsmaßnahmen nötig sind. Vor allem die Ursache des Schimmelbefalls muss gefunden und behoben werden.

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