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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Link zur Startseite)


Unverträglichkeiten und Allergien durch Tätowierfarben

Hautreaktionen sind im Zusammenhang mit Tätowierungen selten. Wenn sie jedoch auftreten, sind die Folgen in der Regel schwerwiegend – zumal Tätowierungen nicht ohne weiteres wieder entfernt werden können. Dabei spielen allergische Hautreaktionen die größte Rolle.

Gesetzliche Regelungen und Risiken

Mit der zum 01. Mai 2009 in Deutschland in Kraft getretenen Tätowiermittelverordnung (TätMVO) dürfen Farbstoffe, an deren gesundheitlicher Unbedenklichkeit Zweifel bestehen, nicht in Mitteln zum Tätowieren verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Azo-Farbstoffe und para-Phenylendiamin (PPD), sowie weitere in den Anlagen der Verordnung genannte Stoffe.

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Allergische Reaktionen durch Tätowierfarbe

Als Tätowierfarbe werden so genannte Azo-Farben verwendet, von denen etwa 450 als gesundheitsgefährdend gelten, einige davon als möglicherweise allergieauslösend. Auch Tätowierfarben, die Schwermetalle enthalten, können Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen.

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Sind Henna-Tattoos eine Alternative?

Das die Haut hellrot färbende Hennapulver selbst wird in der Regel gut vertragen. Oft jedoch wird der Zusatzstoff para-Phenylendiamin beigefügt, ein starkes Kontaktallergen, das einen dunkleren bis schwarzen Farbton erzeugt.

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Kritische Fragen im Tätowier-Studio: Was Sie bei der Wahl des Studios beachten sollten

Die meisten Hautärzte raten von Tattoos oder Permanent-Make-up grundsätzlich ab. Immerhin wird beim Tätowieren ein körperfremder Farbstoff dauerhaft in der Haut verankert, was eine erhebliche Belastung darstellt. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte ein paar Dinge beachten.

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