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Eltern, die Allergene meiden, schützen auch ihre Kinder vor Allergien

Vorbeugende Maßnahmen sind sinnvoll und können helfen, die Ausprägung einer Allergie günstig zu beeinflussen oder ihre Entstehung sogar ganz zu verhindern. Zu den wichtigsten Dingen zählen:

  • Säuglinge nach Möglichkeit stillen – mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich.
  • Allmähliche Einführung von Beikost – frühestens ab dem fünften und spätestens ab dem siebten Lebensmonat des Kindes.
  • Nicht rauchen – vor allem nicht in der Wohnung und nicht in der Gegenwart des Kindes. Auch während der Schwangerschaft sollte auf das Rauchen verzichtet werden.

    Die Vermeidung von Tabakrauch ist eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt, um einer Entstehung von Allergien vorzubeugen – vor allem von Asthma. Schon in der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter deswegen auf das Rauchen verzichten. Die Schadstoffe einer Zigarette gelangen über das Blut in den Körper des ungeborenen Kindes und schädigen dessen Organismus. Studien haben gezeigt: Das Risiko, an einer Allergie zu erkranken, ist für Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, deutlich erhöht.

    Auch nach der Geburt des Kindes sollten weder Vater noch Mutter rauchen. Im besten Fall atmet das Kind gar keinen Tabakrauch ein. Denn auch dadurch steigt das Risiko einer Allergieerkrankung enorm an. So ist der Verzicht aufs Rauchen im Grunde nur ein kleiner Schritt – mit großer Wirkung.

  • Gut lüften; Bettzeug und Matratzen – soweit möglich – regelmäßig reinigen

Grundsätzlich kann eine Allergie in jedem Alter entstehen, schon vor der Geburt können Kinder bestimmte Antikörper als Zeichen einer Sensibilisierung ausbilden. Aus Angst vor einer Allergie allerdings in der Schwangerschaft oder Stillzeit auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, empfehlen Experten nach dem jetzigen Stand der Forschung nicht.

Die aktuellen Empfehlungen zur Vorbeugung von allergischen Erkrankungen zitieren erste Hinweise dafür, dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch im ersten Lebensjahr sogar mit einem gesenkten Risiko für allergische Erkrankungen des Kindes verbunden ist.

Eine Diät erhöht das Risiko für eine unzureichende Nährstoffzufuhr, die die Gesundheit von Mutter und Kind beeinträchtigt. Mütter, die bereits an einer Lebensmittelallergie leiden, müssen die für sie unverträglichen Lebensmittel selbstverständlich weiter meiden. Eine qualifizierte Ernährungsberatung unterstützt Sie dabei, ausgewogene Mahlzeiten zu planen, damit Sie und Ihr Kind mit allen wichtigen Nährstoffen gut versorgt sind.

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Literatur


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